The Sport – „Competitive Cheerleading & Artistics“

Sportart Cheerleading

Der Begriff „Cheerleader“ ist der Gesellschaft kein wirklicher Begriff bzw. die Vorstellung und Einschätzung ist meist sehr weit von der Realität entfernt. Auch der Fakt von weltweiten Cheerleading-Verbänden und einer eingeschweißten Community und Lifestyle im und rund ums Cheerleading hilft dem Laien meist nicht wirklich weiter.

Cheerleading ist und wird auch in Zukunft einen Erklärungsbedarf benötigen, was für die Trend- und Extremsportart auch gerechtfertigt ist. Cheerleading teilt sich grob gesehen weltweit in zwei Bereiche, der Sideline-Performance und dem Wettkampf-Team. In der reinen Sideline-Performance werden meist andere Sportteams am Spielfeldrand angefeuert, auch hier in verschiedensten Stilen. Von einer Dance-Performance, synchronisierten Auftritten, Cheer- und Anfeuerungsgesängen bishin zu artistischen Darbietungen. Im Wettkampfbereich wird größtenteils auf eine Meisterschaftsroutine fokussiert und hingearbeitet, und gegen andere Teams wettbewerbstechnisch konkurriert. Es gibt es auch Vereine und Universitätsteams, die beide Sparten abdecken, meist jedoch hat jedes Team einen bestimmten Fokus.

Leistungssport Cheerleading

Cheerleader sind Athleten und zum größten Teil Leistungssportler, in jeder Hinsicht. Ein Ziel jedes Cheerleader ist es ein Allrounder zu sein, sprich in allen Bereichen und Aspekten im Cheerleading Höchstleistungen abrufen zu können.

Cheerleading teilt sich intern in die Bereiche Stunts (Hebefiguren), Pyramiden (Menschenpyramiden), Tumbling (Turn-Elemente), Basket-Tosses (Wurfelemente), Jumps (Sprungelemente) und teilweise Dance (Showdance) ein. Cheerleading beinhaltet eine hohe Trainingsintensität, verlangt enorme physische und psychische Anforderungen und kombiniert das Zusammenspiel von Fitness, Balance und Körpergefühl. Vertrauen, Eigenmotivation, Wille und Teamzusammenhalt sind enorm. Teams und Aktive trainieren zwischen 3-5x pro Woche. Auf diesem Level und Niveau wird das Hobby schnell zur Leidenschaft und zum Lifestyle.

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Faszination Cheerleading

Atemberaubende Menschenpyramiden, anspruchsvolle Choreographien, akrobatische Hebefiguren, Bodenturnelemente und artistische Showelemente finden beim Laien meist keinen Zusammenhang mit Cheerleading. Das Klischee bringt Cheerleading meist mit hübschen Mädels, Pompons, Tänzen und Anfeuerungsrufen zur Unterstützung von Sportmannschaften in Verbindung.

Diese vorhandenen Vorurteile sind aber oft nach einer kleinen Stunt- oder Turneinlage oder Kurzbeschreibung beseitigt. Männliche Cheerleader, 3-stöckige Menschenpyramiden, Doppelschrauben, Flugelemente in 7-10m Höhe, Synchron-Tumbling, Hebefiguren, Saltos und Artistik sind eher Begriffe, die zum Cheerleading gehören und vermitteln schnell das eigentliche Bild eines Cheerleaders. Vorurteile sind somit schnell behoben und werden mit staunenden Gesichtern, „Wow“-Rufen und Applaus revidiert.

Trendsport Cheerleading

Cheerleading ist eine der modernsten, facettenreichsten und vielfältigsten Trendsportarten, die sich im Laufe der Zeit zu einer professionellen und selbstständigen Sportart mit internationaler Wettbewerbsstruktur entwickelt hat. Regionale, Nationale und europaweite Meisterschaften sowie viele offene Wettbewerbe mit internationaler Beteiligung bieten verschiedene Altersstufen, Team-Kategorien und Disziplinen innerhalb des Sports jedem die Möglichkeit durchzustarten.

In Deutschland gibt es ca. 25.000 Cheerleader aufgeteilt in zwei Verbände, Tendenz steigend. Europaweit sind Großbritannien, Norwegen, Finnland, Dänemark, Russland, Schweden, Schweiz, Österreich, Slowenien, Tschechien, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien neben Deutschland die Länder mit ebenfalls zunehmenden Mitgliederzahlen und Vereinsgründungen. Es ist ein leistungsbezogener Sport mit regionalen, nationalen und internationalen Meisterschaften. Vornehmlich in der USA und privaten Hochschulen werden mittlerweile auch Stipendien im Cheerleader vergeben.

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